Zwei Wochen früher als in vielen deutschen Kirchen und Gemeinden wurde heute bei uns im Gottesdienst in Kajo-Keji Erntedank gefeiert.
Da merkte man, dass die Landwirtschaft hier eine viel größere Rolle spielt als in Deutschland. Fast jeder (auch die Dozenten vom College) hat seinen sogenannten Garten. Der entspricht allerdings nur entfernt dem, was wir uns in Deutschland unter einem Garten vorstellen. Es gibt dort weder Rasen noch Blumenbeete, sondern nur einen Acker, auf dem Maniok, Bohnen, Mais oder Erdnüsse angepflanzt werden. Einen Teil des Ertrags dieser Gärten oder Äcker haben die Menschen heute gespendet, indem sie ihn in Säcken und Plastiktüten mit in den Gottesdienst gebracht und vor den Altar gestellt haben.
